Download e-book for iPad: Astronomie mit dem Personal Computer by Dipl.-Phys. Oliver Montenbruck, Dipl.-Ing. Thomas Pfleger

By Dipl.-Phys. Oliver Montenbruck, Dipl.-Ing. Thomas Pfleger (auth.)

ISBN-10: 3662058642

ISBN-13: 9783662058640

ISBN-10: 3662058650

ISBN-13: 9783662058657

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Download e-book for kindle: Messung, Modellierung und Bewertung von Rechensystemen: 4. by Raymond Marie (auth.), U. Herzog, M. Paterok (eds.)

Dies ist der Tagungsband der four. GI/ITG-Fachtagung "Messung, Modellierung und Bewertung von Rechensystemen", Erlangen, 29. September-1. Oktober 1987. Tagungsinhalt ist der Austausch neuer Ideen und Erfahrungen bei der quantitativen Untersuchung von Rechensystemen. Dabei werden einerseits das volle methodische Spektrum - Me?

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Die dynamische Zeit ersetzt seit 1984 die Ephemeridenzeit (ET). Die Grundlage dieser früheren Festlegung waren astronomische Ephemeriden, also Tafeln der Bewegung von Sonne, Mond und Planeten, die nach den Gesetzen der klassischen Mechanik berechnet waren. Die Ephemeridenzeit konnte durch Vergleich von beobachteten Positionen dieser Himmelskörper mit den vorausberechneten Ephemeriden bestimmt werden. Der Grund für die Einführung der dynamischen Zeit liegt in der Erkenntnis der Relativitätstheorie, daß es keine universelle Zeit gibt, sondern daß der Ablauf der Zeit auch vom Ort und der Bewegung eines Bezugssystems abhängt, in dem die Zeit gemessen wird.

Eine Sekunde der dynamischen Zeit ist über die Periodenzahl eines bestimmten Übergangs im Caesium-Atom definiert und wird heute dementsprechend mit Atomuhren gemessen. Die dynamische Zeit ersetzt seit 1984 die Ephemeridenzeit (ET). Die Grundlage dieser früheren Festlegung waren astronomische Ephemeriden, also Tafeln der Bewegung von Sonne, Mond und Planeten, die nach den Gesetzen der klassischen Mechanik berechnet waren. Die Ephemeridenzeit konnte durch Vergleich von beobachteten Positionen dieser Himmelskörper mit den vorausberechneten Ephemeriden bestimmt werden.

Richtet man ein Fernrohr im Horizontsystem fest aus, so wandern im Verlauf der Zeit aber nur solche Sterne durch das Blickfeld, die die gleiche Deklination besitzen und sich nur in ihrer Rektaszension unterscheiden. Die Bestimmung der Deklination eines Gestirns aus Azimut und Höhe ist daher von der Zeit unabhängig. Im Fall der Rektazension läßt sich dagegen nur die Differenz gegenüber Sternen im Meridian bestimmen. Für die gegenseitige Umrechnung der horizontalen und äquatorialen Koordinaten führt man den Stundenwinkel T ein.

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Astronomie mit dem Personal Computer by Dipl.-Phys. Oliver Montenbruck, Dipl.-Ing. Thomas Pfleger (auth.)


by Jeff
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